CHILE - CARRETERA AUSTRAL

Gesamtkilometer
880 km
Tagesetappen min.
5 Tage
Übergabe Fahrzeug in
Puerto Montt
Abgabe Fahrzeug in
Coyhaique

Patagonien hat jeder schon einmal gehört, man weiß auch das es da ganz unten ist und sehr schön sein soll. Touristisch verwenden wir den Begriff für das Gebiet südlich von Puerto Montt, geografisch beginnt es allerdings schon 200 km südlich von Santiago, dies jedoch nur auf argentinischem Territorium. Südlich von Puerto Montt führt der letzte Rest Asphalt bis auf die Insel Chiloe. Die enge Abenteuerpiste "Carretera Austral" jedoch bahnt sich ihren Weg am Festland entlang bis die großen Geltschergebiete südlich von Coihaique auch ihr den Weg versperren. Natur pur mit einem großen Schuss Abenteuer ist diese Piste ein Muss. Der Straßenzustand ist von Dezember bis März nicht einmal so schlecht und selbst für normale Pkws gerade noch machbar. Bei plötzlichen starken Regenfällen kann es jedoch schnell zu unüberwindlichen Hürden kommen und die Tour ist erstmal zu Ende. Zu anderen Jahreszeiten kommt man oft nicht einmal mit Allradfahrzeugen durch. Südlich der Carretera Austral gibt es auf chilenischer Seite kein Fortkommen mehr. Um zum Nationalpark Torres del Paine kommen zu können, muss die Grenze zu Argentinien überschritten werden. Hier führt die Ruta 40 weiter Richtung Süden, vorbei an tollen Nationalparks. Die Piste ist leider meist eine Katastrophe. Im Mittelstreifen der Fahrbahn wölbt sich oft ein Steinwall auf, die Spur für die Räder ist dabei stark ausgefahren und dadurch wesentlich tiefer. Tankstellen gibt es kaum, im Falle einer Panne sieht es nicht gerade rosig aus. Alternativ kann man auf der argentinischen Seite auf Asphalt fahren.

Routenverlauf

Tag 1 | 

Puerto Montt - Ancud - Castro

Die Stadt Puerto Montt ist genauso schön wie die meisten chilenischen Städte, was leider nicht allzuviel bedeutet. Allerdings kommen Fischliebhaber auf ihre Kosten.

Die Hafenstadt Ancud liegt am nördlichen Ende der Insel Chiloe. Bunte Fischerboote, Seelöwen an der Mole, das spanische Fort und kleine Restaurants mit leckerem Curanto geben der Stadt das gewisse etwas. Von hier aus kann die Küste bei Playa Brava und die Pinguininsel Punhuil besucht werden.

Etwas außerhalb des Zentrum von Castro befinden sich die Palafitos genannten Stelzhäuser. Gleich am Hauptplatz, rosa gefärbt, steht die Kathedrale. Ein kleiner Touristenmarkt bietet einheimische Küche und ein wenig Handwerkskunst an. Wesentlich bekannter zum Souvenireinkauf ist der Markt von Dalcahue, nördlich von Castro.

Tag 2 |

Castro - Chaiten - Nationalpark Pumalin

Mit der Fähre fahren Sie von Castro oder Quellon nach Chaiten. Bitte beachten Sie die Fährfahrpläne. Von Chaiten aus kann der Pumalin Park und die heißen Quellen "El Amarillo" besucht werden. Südlich davon führt ein Abzweig nach Argentinien und zum mittlerweile für Wassersportler bekannten Ort Futaleufu.

Außnahmsweise kein staatlicher Park, bietet das vom Nordamerikaner Douglas Tompkins gegründete Naturschutzgebiet Wanderungen, Campingplätze und Restaurants mit hoher Qualität und herrlicher Natur. Verschieden Wanderungen führen durch sehr gut erhaltene Naturwälder. Besonders außergewöhnlich sind die teilweise mehrere tausend Jahre alten Alerces Bäume.

Tag 3  | 

Chaiten - Carretera Austral - Puyuhuapi

Der Spruch wird oft genutzt aber Puyuhuapi liegt nun wirklich am Ende der Welt. Ein sehr idyllischer Ort am Fjord und Ausgangspunkt für Ausflüge zu den luxuriösen Thermen und dem Nationalpark Queulat mit seinem berühmten Hängegletscher.

Tag 4  | 

Puyuhuapi - Puerto Aisén

Puerto Aisen liegt in ein einem Gebiet mit vielen Wäldern, Flüssen, Kanälen, Fjorden und Gleschern. Sie können sich beim Lachsfischen (wie die Pioniere) entspannen oder besuchen die Nationalparks. In den Restaurants gibt es eine große Auswahl von Fisch und Meeresfrüchten. Puerto Chacabuco ist der Eingang der Region - der Hafen voll von Katamaranen und Ausflugsboote die einen zur Lagune und dem Gletscher San Rafael bringen.

Tag 5  | 

Puerto Aisén - Coihaique

Außergewöhnlich und etwas gewöhnungsbedürftig ist die fünfeckige Form der Stadt. Gleich außerhalb befindet sich Natur pur. Der N.P. Coihaique bietet verschiedene Wanderungen, im Naturschutzgebiet Huemul finden sich mit ein wenig Glück den stark bedrohten Andenhirsch Huemul. Besonders schön ist die Landschaft im südlich gelegenen Nationalpark Cerro Castillo.

Routenkarte

Ausgewählte Links

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