Eine bereits klassische Rundfahrt führt über Salzpfannen, vorbei an rauchenden Vulkanen und Lamaherden quer durch das Altiplano. Zur besseren Höhenanpassung verbringen wir zwei Nächte in Putre. Abenteuergeist ist bei dieser Tour abseits der Zivilisation Voraussetzung.
Reiseverlauf
Tag 1 |
Arica – Putre (Reine Fahrtzeit: 4 Stunden, 180 km)
Unmittelbar an der peruanischen Grenze ist Arica Ausgangspunkt für verschiedene Touren in die Anden. Im Sommer bietet Arica nette Strände mit akzeptabler Wassertemperatur. Interessant ist das archäeologische Muesum, etwas außerhalb gelegen, und der Aussichtspunkt "El Morro". In der Fußgängerzone gibt es ein paar Kneipen und leckeres Eis.
Von Arica fahren Sie am Abend nach Putre auf rund 3500 m Höhe. Der kleine Ort ist Ausgangspunkt vieler weiteren Exkursionen in das Altiplano und wird für eine Nacht Ihre Herberge sein.
Tag 2 |
Putre (Reine Fahrtzeit: 3-4 Stunden, 180 km)
Heute ist die Route nicht festgelegt. Die 3000 m Höhe sind Grund genug den Tag langsam und gemächlich anzugehen. Der Lago Chungara ist eine Topdestination in traumhafter Umgebung. Vulkane, Gletscher, Salzseen und heiße Quellen. Die Gegend liegt weit über 4000 m. Von Putre aus kann man auch auf asphaltierter Straße bequem den Chungara See erreichen..
Tag 3 |
Putre-Iquique (Reine Fahrtzeit: 9-11 Stunden, 400 km)
Mit 4x4 Fahrzeugen ist die Tagestour von Putre Guallitire, Isluga und Chuzmiza nach Iquique ein super Abenteuer. Reservebenzin und ausreichend Trinkwasser nicht vergessen. Bei jeder Polizeistelle sollte man seinen Routenverlauf hinterlassen, ansonsten befindet man sich im Falle einer Panne in einer leicht unangenehmen Situation. Die Salzpfanne Surire und das Gebiet rund um den Vulkan Isluga mit seinen Indiodörfern kann man auf recht guten Pisten erreichen. Wichtig!!! Der Spritverbrauch steigt auf teilweise 40 % Mehrverbrauch in diesen Höhen. Östlich der Surire Salzpfanne findet sich eine tolle heiße Quelle. Vorsicht, teilweise siedet das Wasser sogar in diesem kleinen See. Die ganze Zone ist bekannt für ihre Artenvielfalt, wie Vicunas, Viscachas oder Flamingos.
Tag 4 |
Iquique-Arica (Reine Fahrtzeit: 2-3 Stunden, 180 km)
Besonders schön anzusehen ist die Küstenstadt Iquique bei Nacht, bei der Anfahrt über die Küstenkordillere. Wer gerne Fisch isst sollte die kleinen Hafenrestaurants besuchen. Wie in "Tausend und einer Nacht" hingegen bietet der Club Espanol seine Speisen an. Außerhalb der Stadt sollte die größte Geoglyphe " El Gigante" und der Friedhof in Huara nicht verpasst werden.
Entlang der Panamericana finden sich jede Menge Geoglyphen, Zeichnungen die vor Jahrhunderten in die Erde gescharrt worden sind.